Letzte Woche war ich an der Universität Münster zu Gast.
Im Bachelormodul Technologiemanagement durfte ich am Institut für Innovation, Strategie und Organisation einen Gastvortrag zur agilen Strategiearbeit mit OKR halten – ein Setting, das für mich nicht alltäglich ist.
Hörsaal statt Workshopraum.
Studierende statt Geschäftsführung.
Und gleichzeitig: erstaunlich nah an dem, was ich sonst täglich in Unternehmen erlebe.
Ein kurzer Moment vor dem Start
Vor dem Start war da dieser Moment, den man aus neuen Kontexten kennt:
Wie viel Vorwissen ist da?
Wie praxisnah darf es werden?
Und wie gelingt der Transfer – weg von Theorie, hin zu echter Anwendung?
Was das Uni-Umfeld besonders macht
Was mich im Raum überrascht hat, war die Offenheit der Studierenden.
Keine „Das haben wir schon immer so gemacht“-Haltung.
Keine festgefahrenen Denkmuster.
Dafür ehrliches Interesse, viele Fragen und der Wunsch, Dinge wirklich zu verstehen.
Die Themen sind die gleichen
Und genau da wurde es spannend.
Denn die Fragen waren im Kern die gleichen wie in Unternehmen:
- Wie wird Strategie konkret?
- Wer übernimmt Verantwortung?
- Wie bleibt man im Alltag fokussiert?
Der Kontext ist ein anderer.
Die Herausforderungen nicht.
Der Vortrag wurde zudem vom Institut aufgegriffen und hier zusammengefasst.
Ein Moment, der hängen bleibt
Am Ende habe ich eine einfache Frage gestellt:
Was erzählt ihr anderen im Nachgang über diese Veranstaltung?
Die Antworten waren für mich fast der wertvollste Teil:
praxisnah, verständlich und sympathisch – modern gedacht, interaktiv und mit echtem Perspektivwechsel.
Mein persönliches Fazit
Der Vortrag hat mir wieder gezeigt:
Strategie ist kein Thema für PowerPoint.
Und auch kein reines „Management-Thema“.
Sie muss greifbar sein. Verständlich. Umsetzbar.
Egal ob im Hörsaal oder im Unternehmen.
Warum solche Formate wertvoll sind
Gerade solche Formate außerhalb des klassischen Unternehmenskontexts helfen enorm.
Sie zwingen dazu:
- Dinge klarer zu erklären
- Annahmen zu hinterfragen
- Komplexität zu reduzieren
Und genau das nehme ich wieder mit.
Vielen Dank an das Team des Instituts für Innovation, Strategie und Organisation der Universität Münster für die Einladung und den offenen Austausch.


